Für die Angler im Nordwesten Russlands war es ein ganz gewöhnlicher Ausflug. Sie gingen öfter Angeln und es war etwas, das sie schon seit Jahren verband. Sie machten sich früh auf den Weg zum See und es war ein besonders kalter Tag. Am See angekommen, sahen sie zwei kleine Bärenjungen. Zunächst dachten sie, die Jungen würden miteinander spielen, doch schnell begriffen sie, dass die Jungen dabei waren, in dem See zu ertrinken. Sie waren schockiert, doch wussten, sie mussten etwas tun. Die Angler wussten, würden sie nichts tun, würden die Jungen qualvoll ertrinken. Sie mussten eingreifen und das sehr schnell

Sie fassten sich ein Herz und retteten die kleinen Bärenjungen vor dem sicheren Tod
Die ergreifende Geschichte
Die nachfolgende Geschichte ist so ergreifend, dass man sich mit Sicherheit die ein oder andere Träne nicht verdrücken kann. Sie beschreibt die Beziehung zwischen einer Bärenmutter und ihren Jungen, sowie Menschen, die die Not von Tieren erkannten und selbstlos handelten. In der Natur geschehen oftmals tragische Unglücke im Tierreich und nicht immer ist jemand vor Ort um einzugreifen. Zum Glück waren die Angler da und halfen der Mutter ihre Jungen zu retten.

Die ergreifende Geschichte
Eiskaltes Wasser
Das Unglück ereignete sich im Nordwesten Russlands. Der Süßwassersee “Vygozero” ist bei Anglern ein beliebter Ort um Fische zu fangen. Oftmals sinken die Temperaturen des Sees auf -20 Grad. Man muss kein Experte sein um zu wissen, dass der See zu kalt war um darin zu schwimmen. Man muss sich daher vor Augen halten, dass es hier wirklich um Leben und Tod ging. Der See ist sehr groß und birgt somit die ein oder andere Gefahr, für Mensch als auch für Tier.

Eiskaltes Wasser
Riskanter Plan
Leben in der freien Wildbahn ist hart, besonders für Tiere. Menschen sind nicht immer da und können deswegen auch nicht eingreifen, wenn sie eine Notsituation sehen. Die Bären dieser Geschichte, waren dabei den See zu überqueren, doch mussten erleben, wie gefährlich dieser See sein konnte. Es begann, als die Bärenmutter mit ihren Jungen an das andere Ufer gelangen wollte. Sie hatten es schon häufiger getan, doch der See war an diesem Tag besonders kalt und somit auch sehr gefährlich.

Riskanter Plan
Verzweifelt festhalten
Man kann sich schon denken was als Nächstes kommt. Die Bärenmutter hatte ihre Jungen auf dem Rücken und stieg in den See. Sie begann zu schwimmen, doch die Jungen hatten Schwierigkeiten sich an ihrem Fell festzuhalten. Sie konnten noch nicht so gut schwimmen wie ihre Mutter. Sie klammerten sich an der Mutter fest, doch das Wasser war kalt und ihre Kräfte schwanden. Sie konnten sich nicht länger festhalten und ließen los.

Verzweifelt festhalten
Eine überraschende Wendung
Tierfreunde, die bereits Tiere in der freien Wildbahn gesehen haben, wissen wie aufopfernd Muttertiere sind. Es unterscheidet sich nicht sehr viel von Menschen. Bärenmütter beschützen ihre Jungen mit ihrem Leben und kämpfen, wenn sie sich bedroht fühlen. Als die Bärenmutter merkte, dass ihre Jungen keine Kraft mehr hatten, ließ sie ihren Jungen los und begann alleine weiter zu schwimmen. Es klingt grausam, doch das ist die Natur und die Wildnis.

Eine überraschende Wendung
Schwere Bedingungen
Man darf die Bärenmutter nicht dafür verurteilen. Der See war an diesem Tag sehr unruhig und die Bedingungen ihn zu überqueren waren nicht die Besten. Die Bärenmutter hatte versucht die Jungen festzuhalten, doch die Strömung war so stark, dass sie sie von ihr losriss. Sie schwamm dann alleine ans andere Ufer und hoffte, dass die Jungen ihr folgen würden. Sie hatte die Hoffnung, dass sie begriffen, dass sie schwimmen mussten um zu überleben.

Schwere Bedingungen
Die Zeit war kostbar
Auch die Jungen versuchten sich mit aller Kraft an ihrer Mutter festzuhalten, doch sie waren noch nicht so stark und so trennte die Strömung und die nachlassende Kraft Mutter und Junge. Wie bereits erwähnt, der See war extrem kalt an diesem Tag und die Jungen hatten noch nicht so viel Übung im Schwimmen. Es war sehr unwahrscheinlich, dass die Bärenjungen dieses Drama überleben würden. Sie verloren mehr und mehr an Kraft und nun blieb nur noch ein Wunder, welches die Jungen retten konnte.

Die Zeit war kostbar
Leben oder Tod
Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Angst die Jungen haben mussten. Wenn man sich vorstellt, dass dies mit einem Menschen geschehen würde und es keine Rettung gab, dann würde man verstehen, dass der Körper irgendwann aufgibt. Egal ob Mensch oder Tier, beide fühlen Angst und Gefahr und die Jungen strampelten im kalten Wasser um ihr Leben. Sie fanden nichts woran sie sich festhalten konnten und wurden panisch. Es musste etwas geschehen.

Leben oder Tod
Ein Hoffnungsschimmer
In dem Moment, an welchem die Bärenjungen dem Tod bereits nah waren, kam ein Boot auf sie zu. Die Angler auf dem Boot hatten schon aus der Ferne gesehen, dass zwei Bären im Wasser waren. Als sie näher kamen, sahen sie die Notlage und begriffen, dass die Jungen so geschwächt waren, dass sie nicht einmal mehr schreien konnten. Die Jungen sahen das Boot und begannen darauf zuzuschwimmen. Sie waren schlau genug um zu begreifen, dass dies ihre einzige Rettung war.

Ein Hoffnungsschimmer
Handeln
Die Angler auf dem Boot begriffen, dass sie gerade im richtigen Moment aufgetaucht waren. Niemals hätten sie gedacht, so etwas zu erleben. Sie näherten sich den Jungen und sahen, dass sie eingreifen mussten. Es gab keine andere Option. Die Jungen verloren ihre Kraft und es fiel ihnen sichtlich schwerer den Kopf über Wasser zu halten. Es musste etwas passieren. Jede Sekunde zählte und die Angler wollten die Tiere nicht qualvoll ertrinken sehen.

Handeln
Mütterlicher Instinkt
Die Fischer bemerkten die Bärenmutter, doch sie war weiter weg und beobachte die Situation panisch. Als sie die Angler sah, wurde sie aggressiver. Sie begriff nicht, dass sie den Jungen nur helfen wollten. Die Männer zögerten etwas, denn sie wussten nicht ob die Mutter sie attackieren würde, gleichzeitig konnten sie die Jungen nicht ihrem grausamen Schicksal überlassen. Sie warteten bis die Mutter sich vom Boot entfernte und griffen dann ein.

Mütterlicher Instinkt
Schnell handeln
Die Angler waren sichtlich nervös und gleichzeitig erleichtert, als die Bärenmutter sich vom Boot entfernte. Sie planten, wie sie die Jungen am besten retten konnten ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Sorgen der Angler waren nicht unbegründet. Was sollten sie tun, wenn sie die Jungen gerettet hatten? Zwei Bärenjungen auf dem Boot und eine wütende Bärenmutter in Entfernung war keine rosige Aussicht. Es gab so viele Fragen und doch keine Antworten darauf.

Schnell handeln
Filmen
Einer der Angler zückte sein Smartphone und begann die Rettungsaktion zu filmen. Die Bärenjungen waren nun nahe am Boot, dann begann er zu filmen. Einer der Jungen erreichte das Boot und versuchte heraufzuklettern, woraufhin einer der Angler seine Hand dem Bär entgegenstreckte und nach der Pfote griff. Er versuchte den Jungen heraufzuziehen und zeigte keinerlei Angst, sondern fokussierte sich auf die Rettung des hilflosen Tieres. Dann geschah etwas Unglaubliches, womit sie wirklich nicht gerechnet hatten.

Filmen
Der Plan
Der Bärenjunge versuchte sich zwar am Boot hochzuziehen, schaffte es aber leider nicht. Er hatte nicht genug Kraft und das Boot war zu hoch für ihn. Die Angler mussten ihm helfen und wussten auch schon wie. Einer der Männer nahm die Angelausrüstung und einige andere stabile Gegenstände und hielt sie dem Bären hin, so dass sich das Junge daran festhalten konnte. Leider waren die Gegenstände noch immer zu weit weg von dem Bären.

Der Plan
Zähne als Hilfsmittel
Die Angler staunten, als sie sahen, was das Bärenjunge als nächstes tat. Bären haben besonders scharfe Zähne. Der Anblick allein ist schon einschüchternd und beängstigend zugleich. Man kann sich schon denken, was als nächstes geschah. Einer der Jungen begann die Seite des Bootes anzuknabbern. Das war die Art, wie die Bären nun versuchten sich festzuhalten. Das Boot war das Einzige was sie in diesem Moment greifen konnten und so taten sie es mit ihren scharfen Zähnen.

Zähne als Hilfsmittel
Entfernung
Die Jungen hatten zwar das Boot erreicht aber noch immer waren sie in Gefahr, denn sie schafften es einfach nicht auf das Boot zu klettern. Die Angler erklärten später, rückblickend in einem Interview, dass sie nicht einfach zusehen konnten wie die Bären um ihr Leben kämpften. Sie wussten, sie mussten helfen und taten alles in ihrer Macht stehende um den Jungen das Leben zu retten. Gleichzeitig durften sie aber sich selbst nicht in Gefahr bringen.

Entfernung
Aufeinander verlassen
Sie mussten versuchen den Jungtieren näher zu kommen und dabei sehr vorsichtig vorzugehen, denn sonst würden sie sich am Ende selbst in Gefahr bringen und damit wäre keinem geholfen. Sie könnten selbst ausrutschen und ins eisige Wasser fallen oder von den Bären gebissen werden. Die Rettung war nur möglich, wenn man einander vertrauen würde, doch man kann einem Bären schlecht erklären, dass er einem vertrauen soll. Es blieb zu hoffen, dass die Jungtiere begriffen, dass die Männer nichts Böses im Sinn hatten.

Aufeinander verlassen
Wortlos
Dann geschah das Unfassbare. Die Angler blickten in einem Moment den Jungen in die Augen und spürten, dass sie ihnen vertrauten. Sie sahen in die Seele des Tieres und begriffen, dass die Angst so groß war, dass die Jungen nur ans Überleben dachten und nicht ans Angreifen. Es wirkte so, als würde das Junge den Angler anflehen ihn zu retten. Das Leben des jungen Bären lag nun in der Hand der Angler. Nur sie konnten die Tiere aus ihrer Notlage befreien. Würden sie es schaffen?

Wortlos
Plan B
Der erste Plan der Männer ging nicht ganz auf und so mussten sie schnell umdenken. Ein neuer Plan musste her und dafür blieb nicht viel Zeit. Ihnen kam die Idee, die Bärenjungen mit dem Fischernetz auf das Boot zu ziehen. Nicht nur die Bären, sondern auch die Fischer brauchten starke Nerven. Nur so konnte der Plan gelingen. Es lag nun nicht mehr nur an den Männern sondern auch an den Jungen. Sie musste mitarbeiten, nur so konnte es funktionieren.

Plan B
Weiterer Versuch
Die Angler befürchteten, dass das Netz das Gewicht der Bären nicht aushalten würde. Schon gar nicht das Gewicht von zwei Bärenjungen. Sie mussten es allerdings versuchen. Es gab keine andere Möglichkeit als diese. Sie warfen das Netz ins Wasser und warteten, dass die Bären begriffen, was sie tun mussten. Dann zogen sie das Netz mit den Bären auf das Boot. Die Männer mussten gemeinsam am Netz ziehen, denn die Bären waren sehr schwer.

Weiterer Versuch
Erster Bär
Es gelang den Männern die Bären mit dem Netz einzufangen, doch sie mussten vorsichtig sein. Die Bären durften nicht denken, dass die Männer sie einfangen wollten, sie könnten aggressiv darauf reagieren. Die Bären waren sehr schwer, schwerer als ein Fang Fische und die Männer waren doch etwas erstaunt über das Gewicht. Sie hofften, dass das Netz das Gewicht aushalten würde und dass sie die Bären sicher auf das Boot bringen konnten.

Erster Bär
Ruhig bleiben
Die Bären waren so hilflos und konnten nicht mehr tun als den Männern zu vertrauen. Bären sind nicht ungefährlich, auch wenn sie klein sein mögen, wenn sie sich bedroht fühlen, können sie angreifen. Würden sie die Retter auch angreifen? Die Männer redeten ruhig auf die Tiere ein, während sie sie auf das Boot zogen. Mit ruhiger Stimme und sanften Berührungen wollten sie den Bärenjungen zeigen, dass sie nichts Schlechtes im Sinn hatten. Sie wollten sie lediglich vor dem Tod bewahren.

Ruhig bleiben
Schwere Lage
Gemeinsam zogen die Angler nun am Netz. Ein ausgewachsener Braunbär kann bis zu 600 Kilogramm wiegen. Die Jungtiere waren zwar nicht ausgewachsen, doch auch sie hatten ein schweres Gewicht. Hinzu kam noch, dass das Fell der Bären mit Wasser vollgesogen war, das heißt, es war noch schwerer. Die Angler waren nervös, dass sie es nicht rechtzeitig schaffen würden die Jungtiere an Bord zu holen. Die Zeit lief ihnen davon und sie mussten sich beeilen.

Schwere Lage
Nicht aufgeben
Die Mission war schon fast am scheitern und auch die Angler waren erschöpft. Sie erinnerten sich noch einmal daran, was sie taten und wie wichtig es war. Das alles nun auf sie und ihre Kraft ankam. Dieser Gedanke und ihr Adrenalin gaben ihnen Kräfte, von denen sie bisher nichts wussten. Sie schafften es, das erste Bärenjunge auf das Boot zu ziehen. Mit einem starken Ruck zogen sie den Bär über die Seite des Bootes. Ein ergreifender Moment für alle.

Nicht aufgeben
Ein weiterer Bär
Auch das zweite Bärenjunge konnte von den Männern gerettet werden. Sie freuten sich darüber, dass das erste Junge an Bord war, doch zum Feiern blieb keine Zeit, denn das zweite Junge musste auch noch aufs Boot. Es war ein wenig weiter vom Boot entfernt und auch schon etwas länger im Wasser als sein Bruder. Das zweite Bärenjunge war außerdem etwas kleiner und auch etwas schwächer als der erste Junge. Sie beeilten sich und zogen mit vereinten Kräften das geschwächte Tier aus dem eisigen Wasser.

Ein weiterer Bär
Zweiter Bär
Sie beschrieben später, dass die Rettung des zweiten Bären etwas komplizierter was als die des ersten Bären. Der zweite Bär war etwas weiter vom Boot entfernt und sie warfen ihm erneut das Netz entgegen. Zum Glück verstand der Bär was er tun musste und ließ sich so von den Männern auf das Boot ziehen. Dieses Mal ging es einfacher, denn die Männer wussten was und wie sie es zu tun hatten. Zum Glück schafften sie es rechtzeitig.

Zweiter Bär
Beide Bären an Bord
Nachdem beide Bären an Boot waren mussten die Angler erst einmal tief durchatmen. Das Adrenalin in ihrem Körper ließ sie Kräfte entwickeln, von denen sie bisher nichts ahnten. Nun waren die Bären in Sicherheit und die Männer so auch etwas entspannter. Als Nächstes galt es, die Bären sicher an Land zu bringen und sie wieder mit ihrer Mutter zu vereinen. Die Bärenjungen mochten zwar zu erschöpft sein um anzugreifen, doch die Bärenmutter wartete nervös und aggressiv am Ufer.

Beide Bären an Bord
In letzter Minute
Es ist kein beruhigender Gedanke auf einem Boot mit zwei Bären zu sein. Auch wenn die Bären noch klein sind, sie können dennoch beißen oder angreifen. Die Bärenjungen merkten, dass die Männer es gut mit ihnen meinten und beruhigten sich auch etwas. Die beiden Jungen blickten dem Tod bereits ins Auge und waren dankbar, dass die Angler in letzter Minute aufgetaucht waren. Es war das Schicksal, welches alle an diesem Tag, in diesem Moment zusammenbrachte.

In letzter Minute
Zitternde Bären
Als die Bären zittern auf dem Boot saßen hatten die Männer erst die Möglichkeit sie sich genauer anzusehen. Sie waren nicht verletzt, doch zitterten vor Kälte und Schock. Es stand außer Frage, dass sie große Angst hatten und ein wenig Zeit brauchten um sich zu fassen. Noch nie zuvor waren sie Menschen so nahe gewesen. Die Tatsache, dass sie beinahe ertrunken wären und nun vor fremden Menschen saßen machte den Bären große Angst. Was sollten die Männer als nächstes tun?

Zitternde Bären
Vereinen
Die Angler verstanden, dass die Bären verschreckt waren und Angst hatten. Wer wäre es nicht nach so einer Situation? Die Männer wollten alles mögliche tun um die Jungen wieder mit ihrer Mutter zu vereinen. Natürlich konnten sie die Bären nicht einfach nach Hause mitnehmen. Sie gehörten in die Wildnis, zu ihrer Mutter. Die Angler mussten die Bärenjungen an Land bringen und sie dort wieder etwas zu sich kommen lassen bevor sie zur Mutter zurück konnten.

Vereinen
Nach einem trockenen Platz suchen
Die Angler hielten nach einem sicheren Platz Ausschau, an welchem sie die Bären zurück in die Freiheit entlassen konnten. Die Bärenmutter beobachtete noch immer das Geschehen und würde schon bald nach den Jungen suchen. Schließlich fanden die Angler den perfekten Ort. Dort hatten sie auch die Bärenmutter zuletzt gesehen. Sicherlich wäre sie noch in der Nähe. Nun stellte sich die Frage, ob die Mutter ihre Jungen akzeptieren würde oder gar verstoßen.

Nach einem trockenen Platz suchen
Der Moment der Wahrheit
Die Männer standen aufgeregt auf dem Boot und freuten sich die Bärenfamilie zusammenbringen zu können. Die Bärin war gerade nicht in Sicht und die Männer fürchteten, dass sie aus dem Nichts auftauchen könnte und angreifen würde. Sie mussten allerdings ihre Angst überwinden und sich zusammenreißen. Sie mussten schnell handeln, dann würden sie auch das Risiko minimieren und alle wären bald wieder in Sicherheit. Auch jetzt zählte jede Minute. Es war wahrlich ein anstrengender Tag für die Angler.

Der Moment der Wahrheit
Wiedersehen
Die Bären waren zu schwach um alleine das Boot zu verlassen. Die Angler mussten sie behutsam an Land tragen. Dort setzten sie dann schließlich an einem sicheren Ort ab und warteten aus sicherer Entfernung. Einige der Männer liefen umher und hielten nach der Bärenmutter Ausschau. Was, wenn die Mutter nicht mehr auftauchen würde? Was sollten sie dann mit den Jungen tun? Sie versuchten den negativen Gedanken zu verdrängen und hofften auch ein glückliches Ende.

Wiedersehen
Ein Bund fürs Leben
Es schien so, als würde es wirklich ein Happy-End geben. Die Männer waren erleichtert zu sehen, dass die Bärin zurückkam und ihre Jungen wieder annahm. All das Geschehen hielten sie mit ihren Smartphones fest. Dies war wirklich ein einmaliges Erlebnis und sie würden es sicherlich nie vergessen. An diesem Tag war an Fische fangen nicht mehr zu denken. Die Angler freuten sich, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und einer Tierfamilie helfen konnten. Etwas Ähnliches ereignete sich auch für einen Wanderer in den USA.

Ein Bund fürs Leben
Sie folgtem ihren Herzen
Bären sehen zwar niedlich aus, können aber sehr aggressiv reagieren wenn sie sich bedroht fühlen. Besonders gefährlich ist es, wenn die Bären Junge haben. Dann kann ein Zusammentreffen mit einem Bären wirklich lebensgefährlich werden. Die Angler in der Geschichte blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Ihr Handeln zeigte von Empathie und Respekt. Sicherlich wären nicht viele Menschen dieses Risiko eingegangen, doch die Angler wollten nicht mit der Schuld leben, dass sie die Bären vor dem Tod hätten retten können.

Sie folgtem ihren Herzen
Gefährliches Wandern
Wandern ist ein beliebtes Hobby und kann auch teilweise gefährlich sein. Je nachdem wo man wandert und mit wem. Oft unterschätzen Wanderer die Risiken und dehydrieren oder verletzten sich. Manchmal werden sie sogar von Wildtieren angefangen, daher gilt auch beim Wandern vorsichtig zu sein. Der Wanderer der nachfolgenden Geschichte hätte sich lieber diesen Rat zu Herzen genommen. Er hätte damit sehr viel Risiko gespart und wäre unverletzt nach Hause gegangen.

Gefährliches Wandern
Robert Biggs
Robert Biggs ist ein leidenschaftlicher Wanderer. Schon viele Wälder und Berger hat er erkundet und auch schon so einiges gesehen und erlebt. Die folgende Geschichte war so aufregend, dass sogar die lokale Presse darüber berichtete. Es war ein “once in a lifetime”-Erlebnis für Robert und wäre es nicht in den Medien gewesen, hätte es ihm wahrscheinlich auch niemand geglaubt. Es glich einem Wunder, dass er dieses gefährliche Aufeinandertreffen überlebt hatte.

Robert Biggs
Wie im Film
Die Geschichte von Robert Biggs erinnert ein wenig an den Film “The Revenant”, in welcher Leonardo DiCaprio ein großes Naturgebiet auf riskante Weise durchquert. Robert Biggs allerdings erlebte sein Abenteuer in den Wäldern Nordkaliforniens. Das tragische an seiner Geschichte ist, dass es ihn fast das Leben gekostet hätte. Er kann sich glücklich schätzen, heil aus der Geschichte herausgekommen zu sein. Es hätte auch schlimmer ausgehen können. Zum Glück trug er nur einige Kratzer davon.

Wie im Film
Die Natur genießen
Es ereignete sich im Frühjahr 2012. Robert Biggs machte sich auf eine Tour im Norden Kaliforniens. Er war ein erfahrener Wanderer und hatte bereits so einige Touren hinter sich. Trotz seiner Erfahrung, war er noch nie zuvor einem Bären begegnet, schon gar nicht einer Bärenmutter und ihren Jungen. Als Robert sie sah, blieb er stehen und beobachtete aus der Entfernung die Bärenfamilie. Es faszinierte ihn sehr. Dann setzte er seine Tour fort, doch dies hätte er besser nicht getan, denn dann geschah das Schlimme.

Die Natur genießen
Sofort Reagiert
Die kurze Begegnung hatte große Folgen für Robert. Er dachte sich wirklich nichts Böses dabei, als er kurz stehenblieb und die Bären beobachtete. Solch einen Anblick hat man nicht alle Tage und es war interessant Tiere in ihrer natürlichem Umgebung beobachten zu können. Wie sich später herausstellte, hätte dieser naive Einfall ihn fast sein Leben gekostet. Zum Glück kam er noch einmal mit dem Schrecken und einigen kleineren Kratzern davon.

Sofort Reagiert
Wildtiere
Während also Robert die Schwarzbären-Familie beobachtete, wurde er selbst von einem Bären beobachtet. Das hatte Robert in dem Moment aber gar nicht bemerkt. Der Kalifornier stand wenige Meter entfernt von der Bärenmutter und ihrem Jungen. Er wusste nicht, dass ihn jemand beobachtete und sogar verfolgte. Wer war es und vor allem, was würde nun geschehen? War Robert in Lebensgefahr? Wie sollte er reagieren? Weglaufen war leider nicht möglich in dem Moment.

Wildtiere
Der Puma
Robert Biggs wurde von einem wilden Puma beobachtet. Robert hatte dies überhaupt nicht bemerkt und vermutlich kam er dem Puma in die Quere als auch dieser die Bärenfamilie im Blick hatte. Er begriff, dass sein Leben in Gefahr war und er nun sehr schnell handeln musste um zu überlegen. Pumas sind gefährliche Tiere und besonders in freier Wildbahn sind sie noch schonungsloser. Sie können bis zu 80 km/h schnell rennen. Wegrennen ist also keine Option, auch deshalb nicht, da das den Jagdinstinkt weckt.

Der Puma
Überraschungsangriff
Als Robert sich umdrehte um seine Wanderung fortzusetzen, nutzte der Puma den Moment und griff ihn an. Er stürzte sich mit seinen scharfen Krallen auf Robert und landete auf seinem Rucksack. Robert begriff schnell, dass er nun um sein Leben kämpfen musste und begann mit dem Puma zu ringen. Er hatte Todesängste und wusste, dass er diesen Kampf nun gewinnen und überleben muss. Er dachte in dem Moment nicht mehr an den Bären, welcher auch in der Nähe war.

Überraschungsangriff
Kampf um Leben und Tod
In einem späteren Interview mit der “Huffington Post” beschrieb er wie sich die Geschichte zugetragen hatte: “Er packte mich von hinten und warf mich zu Boden. Ich war auf den Knien. Ich suchte nach einem Stein um mich herum und schlug damit der Katze auf den Kopf. Er hat gefaucht, aber er hat nicht losgelassen.” Das Tier wurde nun noch aggressiver und kämpfte auch um sein Leben. Es war wie in einem Film und das gefährlichste Erlebnis, welches Robert Biggs je erfahren hatte.

Kampf um Leben und Tod
Die unerwartete Rettung
Es war lediglich ein Steinpickel und ein Rucksack, welcher Robert vor den Bissen des wütenden Pumas schützte. Robert war bereit seine Waffe, den Pickel, einzusetzten, doch sah dann plötzlich eine große Tatze an der linken Seite des Pumas. Es war die Bärenmutter, welche Robert beobachtet hatte. Sie hörte den Lärm und das Schreien und war neugierig. Es war am Ende die Bärin, die Robert Biggs das Leben rettete. Er hörte sie Knurren und Schreien. Es war traumatisch.

Die unerwartete Rettung
Das Wunder
Der Bär riss den Puma von Roberts Rucksack und kämpfte mit der wütenden Wildkatze. Wie man vielleicht schon vermuten konnte, hat die Bärin am Ende den Kampf gegen den Puma gewonnen, dies hing auch sicherlich mit dem ungleichen Gewicht zusammen. Eine ausgewachsene Bärin kann bis zu 80 Kilogramm wiegen, ein Puma hingegen bis zu 100 Kilogramm. Es hing auch mit der Körpergröße zusammen. Bevor die Bärin schließlich zu den Jungen zurückging, blickte sie Robert direkt in die Augen.

Das Wunder
Nur einige Kratzer
Es ist kaum zu glauben, doch das einzige was Robert von diesem Kampf davontrug waren Kratzer. Natürlich war er auch unter Schock. Er war schon häufiger in den kalifornischen Bergen gewandert, doch nie zuvor hatte er so etwas erlebt. Als er Zuhause ankam, sah seine Freundin wie schmutzig er war und all die Kratzer. Er erzählte ihr von dem Vorfall und seine Frau war unter Schock. Sie wollte dass Robert sofort ins Krankenhaus fährt und sich untersuchen lässt. Es war schließlich ein Wildtier und auch diese tragen Krankheiten mit sich.

Nur einige Kratzer
Für immer dankbar
Im späteren Interview mit der Huffington Post sagte Robert, dass er dem Bären für sein Leben danken muss. “Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass er mein Leben retten wollte. Wir haben Augenkontakt hergestellt. Ich hatte die Bärin schon einmal gesehen und ich weiß, dass sie wussten, wer ich bin.” Auch diese Geschichte beweist, dass Tiere und Menschen Gefühle empfinden und auch zeigen. Tiere tun dies allerdings mit Blicken und Handeln, während Menschen dies verbal tun.

Für immer dankbar
Nicht genung Beweise
Robert Biggs hatte Wunden und Kratzer und dennoch zweifelte das Ministerium für Fisch und Wild (DFG) seine Geschichte an. Sie sagten, dass die Beweise nicht ganz schlüssig waren. DNA-Tests ergaben, dass das Blut auf Roberts Rucksack keine Anzeichen von einem Tierangriff zeigten. Auch die anderen Labortests kamen mit dem selben Resultat zurück. Robert bestand darauf, dass sich die Geschichte genau so zugetragen hatte, doch der DFG sagte: “Alle Beweise sind unvereinbar mit dem Angriff eines Pumas. “

Nicht genung Beweise