Was haben sich diese Auto-Designer nur gedacht? Die hässlichsten Modelle aller Zeiten

Veröffentlicht auf 01/20/2021
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Wer sein Auto nicht einfach als Transportmittel kauft, achtet meist ein wenig auf das Design. Soll ja doch was hermachen, oder? Und gerade, wenn es um Flitzer oder Status-Symbole geht, trauen wir den Auto-Designern doch einiges zu. Aber es gibt wohl doch ein paar Fehlgriffe auch unter Karossen-Architekten. Oder finden Sie etwa, hier lässt sich über Geschmack streiten? Wir zeigen Ihnen die streitbarsten und wunderlichsten Entwürfe, die je über unsere Straßen geflitzt sind…

2004 Covini C6W

Die Idee ist mehr als 30 Jahre alt, die Entwicklung läuft schon lange – 2009 startet das italienische Ingenieurbüro Covini die Produktion des C6W. Das sechsrädrige Supercar, das an das 1976er Formel-1-Auto von Tyrrell erinnert, leistet 440 PS und schafft 300 km/h. Sein 4,2 Liter starker V8-Motor mit 450 Nm Drehmoment kommt von Audi. Die sechs Räder sollen dank besserer Wasserverdrängung die Straßenhaftung bei Regen und die Bremswirkung verbessern. Der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte der italienische Kleinserienhersteller den C6W 2004 in Genf, ein Jahr später folgte auf der Essen Motorshow die Roadster-Variante. Der nur 1,08 Meter hohe Supersportwagen wird für etwa 208.000 Euro erhältlich sein.

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2004 Covini C6W

Marcos Mantis

Das Auto basierte auf einem Rohrrahmen, der in eine Glasfaserkarosserie eingewickelt war, wobei letztere die Ursache für das erste Problem war, das die “Gottesanbeterin” in der Öffentlichkeit fand. Sein Design führte dazu, dass viele Leute es als äußerst komisch und für das Auge nicht sehr angenehm empfanden. Könnte ein Grund sein dafür, dass der Britische Autohersteller Marcos den meisten weniger bekannt ist…

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Marcos Mantis

Troll Sportcoupé

Mitte der 50er-Jahre sollte ein Plastikauto mit Zweitaktmotor der Volkswagen von Norwegen werden. Doch der Troll brachte nur Leid über die Menschen, die ihn bauten. Zwischen 1956 und 1958 entstanden gerade einmal fünf Exemplare von ihm in einem flachen Gebäude am Stadtrand des Örtchens Lunde, zwei Autostunden westlich von Oslo. Der Troll sollte vor mehr als 50 Jahren der Volkswagen Norwegens werden. Ein Sportcoupé mit einer Kunststoffkarosserie, Zweitaktmotor, hinten angeschlagenen Türen, 3,85 Meter lang und 1,29 Meter flach. Günstiger als ein VW Käfer sollte er sein. Ein Auto, das sich jeder Norweger leisten kann. So wollte es sein Erfinder Per Kohl-Larsen.

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Troll Sportcoupé

Hyundai Tiburon

Im Spanischen bedeutet Tiburon “Hai”. Und ja, wir erkennen eine Haischnauze in diesem Modell. Das ist aber auch schon der einzige Erfolg der Designer dieses Coupés von Hyundai. Was soll uns die langgezogene Motorhaube sagen? Das sich darunter besonders viele PS verbergen? Oder handelt es sich um eine Knautschzone? Immerhin dürfte man sich bei einem Frontal-Crash wirklich sicher fühlen in dieser Karre. Dieses Modell bekam übrigens jede Menge verschiedene Namen, je nach Verkaufsland. Und das allein scheint uns der Beweis, dass sich Hyundai selbst nicht ganz sicher ist, was anfangen mit diesem Modell?

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Hyundai Tiburon

Stutz Blackhawk

Der Blackhawk von Stutz hat tatsächlich was von einem Habicht. Allerdings einem recht schwerfälligen, mit seinen sechs Metern! Den meisten Zeitgenossen, war dieser 1972 produzierte Schlitten viel zu teuer bei diesem Design und mit einigen technischen Makeln. Er kostet bis heute 120 000 Dollar! Einer hat dafür allerdings gern in die Tasche gegriffen: Elvis Presley stand voll auf den wuchtigen Habicht.

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Stutz Blackhawk

PT Cruiser

Der PT Cruiser war eigentlich alles andere als unbeliebt Er wurde im im Jahr 2001 sogar von Car-and-Driver unter die Top Ten gewählt. Und wir müssen zugeben, dass die froschige Nase auch durchaus putzig aussieht. Wer hätte gedacht, dass dieses Modell ausgerechnet von Chrysler stammt? Der Hersteller ist ja eigentlich für elegante Designs bekannt. Aber jeder muss halt auch mal aus der Reihe tanzen, oder daneben langen…

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PT Cruiser

Brubaker Box

Man könnte glauben, der Designer der Brubaker Box habe sich einen Scherz erlaubt, und einfach eine Autozeichnung seines Kindes an die Ingenieure weitergegeben. Immerhin ist der Name ehrlich: Ja, hier sehen wir einen Kasten mit Rädern, ohne nennenswert Fenster oder schnittige Details. Witzigerweise bildet die Basis des Brubaker das Gestell des VW Käfers. Die Stoßstangen sind aus Holz und die Tür ist zum Schieben. Das da in der Mitte? Wohl der Tankdeckel. Es dürfte nicht allzu sehr verwundern, dass dieses Modell das einzige des Herstellers blieb.

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Brubaker Box

Reliant Robin

Praktisch, wenn der Parkplatz mal spitz zuläuft, dieser Robin. Reliant heißt ja zuverlässig, und das sagt doch alles. Vielleicht sollte er auch ein Amphibienfahrzeug werden, oder eine Art Übungsmodell für Motorradfahrer, quasi mit Stützrad… Wie auch immer, wir glauben, dass der zuverlässige Robin nicht ganz so zuverlässig, was die Straßenlage angeht. Wirkt doch etwas wacklig, und wo ist die Knautschzone?

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Reliant Robin

2010 Veritas RS III

Wirkt wie ein Flitzer aus dem Donald Duck-Comic mit den “bösen Augen” und der flachen Schnauze, oder? Tatsächlich handelt es sich hier um ein Comeback, wenn man einen Misserfolg so nennen darf.  Sechzig Jahre hatte die Vermot AG Pause gemacht, bis sie mal wieder ein Auto designten. Zwischen 1960 und 2010 hat sich unser Geschmack zwar ordentlich verändert, aber hier scheinen sich die Designer doch etwas übernommen haben. Oder sie haben das Haus lange nicht mehr verlassen.

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2010 Veritas RS III

Der Nissan Cube

Erinnert irgendwie an einen Spielzeug, oder? Liegt vermutlich an der Würfel-Form des Nissan Cube. Obowhl die vermutlich vermitteln soll: Funktional und nicht spielerisch. Aber nicht immer gelingt es Designern zu vermitteln, was sie vermitteln wollten. Ein großer Wurf, haha, ist Nissan da nicht gelungen. Aber eines ist der Cube: ehrlich! Und das ist ja auch schon mal was.

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Der Nissan Cube

Weber Sportauto aka ‘Faster One’

Wenn man ein Auto “Faster One” nennt, muss natürlich ein arrogantes Design her. Hier haben es die Schweizer aber ein bisschen übertrieben, oder? Es sei denn, sie wollten versuchen ein Hammerhai-Weibchen zu bezirzen… Das dürfte dem Faster One gelingen. Dafür müsste er aber abtauchen, was wohl nicht viele Menschen traurig finden werden.

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Weber Sportauto aka ‘Faster One’

Panoz Abruzzi ‘Spirit of Le Mans’

is zum Vorderreifen geht uns dieses Modell mit dem großkotzigen Namen “Spirit of Le Mans” und dem noch protzigeren Preis von 370.000 Euro ja noch ein. Aber was haben sich die Designer dann gedacht? Wollten Sie Hausfrauen überzeugen, die sich über die Kreuzung mit einem Staubsauger freuen? Auch der Buckel auf der Motorhaube macht uns eher Angst, als dass wir ihn schnittig finden. Glücklicherweise wurde der Panoz Abruzzi “Spirit of Le Mans” nur 81 Mal hergestellt.

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Panoz Abruzzi ‘Spirit of Le Mans’

Citroën Ami

Süß, der Ami. Aber bei genauerem Hinsehen ganz schön unbequem, oder? Alles an diesem Auto wirkt abgehackt, überstehend, schmerzhaft. Komisch, eigentlich stand man in den Sechzigern doch eher auf organische Rundungen. Aber auch Citroën wollte halt auch mal was Avantgardistsiches hinlegen, das ist ihm mit dem schrägen Franzosen gelungen.

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Citroën Ami

Fiat Multipla

Dieses Auto besteht auf den ersten Blick nur aus einem völlig unnötigen Wulst. Nicht, dass Wülste je von Nöten gewesen sind. Es macht einfach keinen Sinn, was dem Multipla da vorne im Gesicht klebt. Es sei denn, die Designer wollten dort etwas verstecken, nur was? Dieses Design wirft jede Menge unnötige Fragen und Wülste auf und wir müssen uns sehr wundern, dass der Multipla sich doch immerhin zehn Jahre auf dem Markt hielt.

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Fiat Multipla

Der Aurora

Eine tolle Geschichte: Alfred Juliano erfahren, ein katholischer Priester, wollte in den Fünfzigerjahren praktisch im Alleingang das sicherste Auto der Welt entwerfen. Und bauen. Dieses Wahnsinnsding kam dabei heraus. Die weiche Schaufel am Bug gehörte natürlich zu den speziellen Sicherheitsdetails des Wagens. Sie sollte bei Kollisionen Fußgänger sanft in die Höhe bugsieren und so vor schweren Verletzungen schützen. Sieht seltsam aus, aber zeugt doch nicht nur von Barmherzigkeit unn Nächstenliebe, sondern auch von echter Kreativität.

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Der Aurora

2011 Nissan Leaf

Im Wort Leaf versteckt sich nicht nur die Anspielung auf die Natur, sondern auch die Abkürzung Leading Environmentally-friendly Affordable Family (car). Die Idee unterstützen wir voll, allerdings muss umweltfreundlich ja nicht hässlich heißen. Das Zeitalter in dem öko gleichzeitig kruschlig aussehen musste, ist glücklicherweise vorbei. Wir finden also schon, dass sich Nissan da etwas mehr ins Zeug gelegt haben könnte. Schließlich geht es um die Umwelt

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2011 Nissan Leaf

1973 Austin Allegro

Der Austin Allegro ist das einheimische Auto, das die Briten am liebsten hassen oder zumindest verspotten. Seine Fehler wurden ausführlich katalogisiert, vom „Quartic“ -Lenkrad, über den Schleifschalter bis zur fragwürdigen Verarbeitungsqualität. Trotzdem war der Austin durchaus beliebt bei den Blumenkindern. Vielleicht brauchte es eben einfach ein paar Drogen, um diese Äshetik zu würdigen.

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1973 Austin Allegro

1959 Ford Anglia

Das Anglia war seiner Zeit weit voraus. Die sehr markante Heckscheibe, die eine umgekehrte Neigung aufwies, und die funktionellen Heckflossen gaben ihm das Aussehen eines kleinen, modernen amerikanischen Autos – nicht, dass es in den USA von 1959 so etwas wie einen kleinen Ford gab.
Ford arbeitete auperdem mit Farben, die im konservativen England noch nie zuvor gesehen wurden. Dazu gehörten Primelgelb und Hellgrün. Ford hat viel über das Design dieser Heckscheibe nachgedacht. Allzu oft mussten die Fondpassagiere in Kleinwagen den Kopf einziehen. Die Heckscheibe mit Rückwärtsschwader löste dieses Problem. Das längere Dach bot mehr Komfort und trug auch zur Verbesserung der Sicht nach hinten bei nassem Wetter bei.

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1959 Ford Anglia

1990 Chrysler Imperial

1990 ging Chrysler wirklich über Bord und beschmutzte denNamen für immer mit einem der deprimierendsten Autos, die jemals hergestellt wurden. Tatsächlich war der Imperial von 1990 auf der Grundlage von Chryslers Economy-Plattform mit Frontantrieb solch ein Misserfolg, dass sie das Ding nach nur drei Jahren auf dem Markt einstellten und es nie wagten, den Namen wieder zurückzubringen. Während der Produktion des Autos wurden nur etwas mehr als 40.000 verkauft. Chrysler spielte zwar mit der Idee einer Wiederbelebung mit einem knolligen, unansehnlichen Konzept, das 2006 veröffentlicht wurde, aber der Markenschaden, den dieses Modell der letzten Generation anrichtete, war nicht vergessen. So ließ man es glücklicherweise.

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1990 Chrysler Imperial

1975 Ford Granada

Ursprünglich beabsichtigt, den Ford Maverick zu ersetzen, wurde der Ford Granada bereits vor der Kraftstoffkrise von 1973 kosntruiert. Im Jahr 1969 begann Ford mit der Erforschung des Luxus-Kompaktsegments, das von Benzinpreisen, Familien mit mehreren Fahrzeugen und dem Stadtverkehr bestimmt wurde. Im Jahr 1970 begann Ford Designarbeiten an einem Prototyp Fahrzeug. Zur Vermarktung des Granada hat Ford den Mercedes-Benz 280 (W114) als Grundlage für Design und Abmessungen herangezogen. Als Alternative erwog Ford, den von Ford of Europe hergestellten Ford Granada zu importieren. Es wurde aber als unerschwinglich abgelehnt.

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1975 Ford Granada

1957 Trabant

.Am 7. November 1957 begann im sächsischen Zwickau die Produktion des ersten Trabant-Modells. Der P 50 war eine Knutschkugel mit Stummelflossen und einem Zweitaktmotor, der 18 PS leistete. Ab 1964 folgte das Modell 601, das drei Jahre lang in Serie produziert werden sollte. Es wurde 26 Jahre. Ein Nachfolgemodell gab es nicht mehr. Bis 1990 wurden 2 818 547 Stück gebaut und an die sehnsüchtig wartende Kundschaft ausgeliefert. Und parallel dazu saßen Rudolph und Dietel an einem Nachfolgemodell nach dem anderen. Sieben Varianten entwarfen sie über die Jahre, in Serie ging keine einzige davon.

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1957 Trabant

1996 Suzuki X90

Als 1996 ein Suzuki X-90 von 1996 zu einem Straßentest eintraf, war es, als wäre ein Spielzeug zum Leben erweckt worden. Zusätzlich zu seinen verzerrten Proportionen hatte der X-90 sogar die gleiche Farbe – “Lavarot”, nennt Suzuki es. Es ist schwer, diesen seltsamen kleinen Vogel in die üblichen Kfz-Schubladen zu stecken. Der zweisitzige Fahrgastraum des X-90 fühlt sich an wie der eines Sportwagens. Der verfügbare Allradantrieb und die relativ hohe Bodenfreiheit machen ihn für den Offroad-Einsatz geeignet. Es wird am besten als zweisitziges Sport Utility Vehicle beschrieben, obwohl sein Nutzen umstritten ist, da ihm die Lade- und Personentragfähigkeit anderer Fahrzeuge in dieser Kategorie fehlt. Laut Suzuki richtet sich der X-90 an “Jung und Junggebliebene”, die etwas ganz anderes wollen als alles andere auf dem Markt. So kann man es auch nennen.

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1996 Suzuki X90

1973 Oldsmobile Omega

Sie können Ihren 1973er Omega in einem von drei Ausführungen haben: einem zweitürigen Coupé, einer viertürigen Limousine oder einem zweitürigen Fließheck. Zu seiner Zeit galt er aber als unheimlich lässiger Schnitten. Ein paar Cowboystiefel und lange Koteletten und der Look war perfekt. Dazu bot die Motorhaube genug Platz, um darauf allerhand Dinge anzustellen. Nun ja, auch Schlaghosen hatten ihre Zeit.

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1973 Oldsmobile Omega

2007 Jeep Compass

Was uns der Modell-Name “Compass” sagen soll? Dass man sich neu orientieren wollte? Oder, dass man sich etwas verirrt hat beim Design? Eigentlich achtet der Autohersteller Jeep stets arauf, sein cooles Profil mit der eckigen Schnauze nicht zu vergessen. Beim Compass hat er sich leider völlig vergessen. Mit einem Jeep hat das Ding nix mehr zu tun.

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1986 Hyundai Excel

Manchmal werden Designer zu Superstars im Autogeschäft: Fragen Sie einfach den Typen, der den Ford GT hergestellt hat, oder den anderen, der für den Chrysler 300 verantwortlich ist. Ich bin sicher, dass beide andere Fahrzeuge hergestellt haben, die sie wirklich hassten. Vielleicht ist der Designer des 300er für den letzten Chrysler Sebring verantwortlich? Ich bin sicher, dass Giorgetto Giugiaro von Ital Design das gleiche Problem hat, aber Hyundai hat ihm einen Scheck ausgestellt und er hat es möglich gemacht. Ganz ehrlich, der ursprüngliche Hyundai Excel war überhaupt kein schlechtes Auto. Er sah nur schlecht aus.

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1986 Hyundai Excel

AMC Pacer

Als der AMC Pacer 1975 herauskam, war es der Toast der Automobilpresse, der ihn als “futuristisch”, “mutig” und “einzigartig” bezeichnete. AMC produzierte sogar eine elektrische Version, um auf die Benzinkrise der 1970er Jahre zu reagieren. Aber im Laufe der Zeit sah das, was futuristisch schien, geradezu seltsam aus, und das unorthodoxe Aussehen des Pacers geriet in Ungnade. In den letzten Jahren sind Autosammler auf ihn zurückgekommen, aber sicher nicht, weil er so hübsch ist.

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AMC Pacer

Renault Fuego

Nein, definitiv war es nicht der schlechteste Sportwagen aller Zeiten. Aber es war auch nicht sehr gut. In den 1980er Jahren produzierten viele Hersteller mit RWD wirklich heiße Kompaktcoupes – darunter BMW, Opel, Ford und mehr. Aber Renault entschied sich für die FWD-Architektur – und das war ihr größter Fehler. Als das Auto in den USA von der American Motors Corporation (AMC) auf den Markt gebracht wurde, war seine Werbekampagne mit dem berühmten Formel-1-Fahrers Alain Prost verbunden. In Wirklichkeit war das Coupé jedoch extrem langsam – selbst die Turbo-Version konnte den Sprint von 0 bis 98 Meilen pro Stunde (0 bis 98 Kilometer pro Stunde) nur in mehr als 10 Sekunden zurücklegen. Die Höchstgeschwindigkeit von nur 177 km / h war ebenfalls nicht beeindruckend. Darüber hinaus war die Straßenlage auf kurvigen Straßen nicht gut. Oh, und Trommelbremsen hinten bei einem Sportwagen aus den 80ern …

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Renault Fuego

Pontiac Aztek

Der Pontiac Aztek, die Automobil-Pointe, die General Motors in den frühen Kinderschuhen fünf lange und bedauerliche Jahre lang hergestellt hat, steht kurz davor, als cool zu gelten. Wir machen AMCs wahnsinnig gute Serie Breaking Bad dafür verantwortlich, dass dieser hässliche Ball ins Rollen kommt. Momentan spucken Blogger Geschichten darüber aus, wie cool der Aztek jetzt ist. Okay, nicht wirklich cool, aber “cool” durch den Prozess der ironischen Neubewertung. Auf diese Weise stieg der Umsatz zwischen 2005 und 2014 um etwa 150 Prozent.

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Pontiac Aztek

Nissan S-Cargo

Dieser kommerzielle Van im Retro-Stil wurde von 1989-1992 von Nissan verkauft. Kann das Auto Mensche und Dinge transportieren? Wahrscheinlich. Fühlten sich diese Menschen etwas albern? Wir vermuten es schwer…Manche Autos verleihen eben keine Selbstbewusstsein, sondern nehmen es…

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Nissan S-Cargo

Sebring-Vanguard CitiCar

Das CitiCar von Sebring-Vanguard war ein batteriebetriebener Runabout für zwei Passagiere, der für kurze Zeit die Fantasie des Amerikas der OPEC-Ära erregte. Dieser keilkeilförmige Schuhkarton auf Rädern wurde von 1974 bis 1982 an das Stromnetz des Landes angeschlossen. Es ist schwer zu sagen, ob er eine kühne Vision einer utopischen Zukunft oder einen halbgebackenen Pfeifentraum darstellt, der auf der Technologie von gestern basiert. In jedem Fall ist das CitiCar ein wichtiges, aber oft vergessenes Sprungbrett auf der Entwicklung des Elektroautos.

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Sebring-Vanguard CitiCar

Lightburn Zeta

Harold Lightburn, dessen Firma Lightburn in Camden bei Adelaide Werkzeuge, Betonmischer, Waschmaschinen und Glasfaserboote herstellte, war ein Träumer. Nach der erfolgreichen Einführung des ersten australischen Automobils von General Motors Holden, des Holden FX, im Jahr 1956 war Lightburn einer von vielen, die die Notwendigkeit eines lokal hergestellten, kostengünstigen Kleinwagens erkannten. Als Hersteller von Glasfaserbooten entschied sich Lightburn natürlich für Glasfaser als Material für den Bau seiner Karosserien. Das Auto, das Zeta genannt wurde, war eine schreckliche Ansammlung hervorstehender, schlecht durchdachter Formen und Winkel mit Heckflossen auf dem Dach. Es gab keine Heckklappe. Trotz seiner ungünstigen Form war Lightburn zuversichtlich, dass sich das Auto verkaufen würde, insbesondere zu dem festgelegten Preis, der es zum billigsten neuen Auto machte, das jemals auf dem australischen Markt veröffentlicht wurde.

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Lightburn Zeta

Toyota MasterAce

Der MasterAce war die Antwort von Toyota auf Chryslers Minivan von 1983. Toyota ist ein großartiger japanischer Autohersteller, aber wir sind uns nicht sicher, was er sich bei diesem Modell gedacht hat… Vielleicht wollte er einfach mal die Erwartungen wieder etwas herunterschrauben?

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Toyota MasterAce

Subaru BRAT

Sogar der Name hatte Haltung. Mit der Benennung seines neuen Trucklets hat Subaru die Sünde des erzwungensten Akronyms in der Automobilgeschichte begangen. BRAT stand für “Bi-Drive Recreational All-Terrain Transporter”. (Subarus erste Wahl – “All-Terrain Recreational Transporter mit Allradantrieb” – würde aus offensichtlichen Gründen nicht funktionieren.) Subaru überlud den BRAT mit Funktionen, die zu diesem Zeitpunkt bei keinem anderen Lkw zu finden waren, angefangen mit großen, von Rallyes inspirierten Abziehbildern, die die B-Säule flankierten und über die gesamte Länge des Lkw liefen. Das Reserverad wurde seltsamerweise unter der Motorhaube hinter dem Motor aufbewahrt. BRATs hatten auch ein optionales T-Top-Dach, das Subaru als “Halo-Twin-Dach” vermarktete. Ruth Gordon von Harold und Maude verdrehte die Augen und sagte: “Es ist ein Fenster!”

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Subaru BRAT

Plymouth Prowler

Der Prowler wurde entwickelt, um die unglückliche Wiedergeburt von Plymouth als Chryslers Jugendmarke einzuführen. Die abgehackte Form ist eine Hommage an die 32er Ford Hot Rods, die erstmals in den 1950er Jahren an Popularität gewonnen haben. Und wenn die hohe Gürtellinie, die Windschutzscheibe und der optionale passende Wohnwagen Ihre Aufmerksamkeit nicht erregen, werden es die offenen Vorderräder mit Fahrradkotflügel, die von zwei kleinen Stoßstangen geschützt werden, mit Sicherheit tun.

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Plymouth Prowler

1948 Studebaker Cabrio

Dieses lustige Zitat eines Cabrios ist nicht das allerschlimmste Auto auf dieser Liste, aber doch eher ein unglücklicher Entwurf. Es fehlt dem 1948er Studebaker Cabrio einfacg an Stil und Klasse. Die altbackenen Räder machen das nicht gerade besser.

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1948 Studebaker Cabrio

Chevrolet SSR

Der SSR begann sein Leben 1999, als die Konzeptkunst von Wayne Cherry zusammengestellt wurde, der zu dieser Zeit Vizepräsident der GM Design Centers war. Cherry wollte ein Fahrzeug entwickeln, das sowohl der Vergangenheit des Unternehmens huldigt als auch signalisiert, was für seine Zukunft steht. Er ließ sich von Chevrolets LKW-Geschichte inspirieren. Das resultierende Design war ein Hybrid zwischen einem Auto und einem LKW. Die Kabine bot Platz für zwei Personen und hatte das Design einer Limousine, aber hinten befand sich eine schmale Ladefläche, auf der kleine Lasten transportiert werden konnten. Die Front hatte ein Hardtop-Cabriodach, wodurch eine einzigartige Kombination entstand, die auf der Straße wie nichts anderes aussah. Obwohl das sprudelnde, abgerundete Design an etwas aus den 50er Jahren erinnerte, entsprach es weder dem Retro-Design noch sah es völlig modern aus.

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Chevrolet SSR

Chevrolet HHR

Der Chevrolet HHR ( Heritage High Roof) ist ein fünftüriger Crossover mit Frontdachantrieb und hohem Dach, der von Bryan Nesbitt entworfen und 2005 vom amerikanischen Autohersteller Chevrolet auf der Los Angeles Auto Show 2005 erstmals präsentiert wurde. Es sieht aus wie eine Nachbildung des PT Cruiser und noch dazu eine schlechte.

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Chevrolet HHR

Electra Meccanica Solo Ev Commuter

Technisch gesehen ist der Solo ein Motorrad, obwohl er vollständig geschlossen ist und wie ein Auto mit Lenkrad und Fußpedalen fährt. Es hat nur einen Sitzplatz, ist aber mit Türen auf beiden Seiten zugänglich. Es hat auch einen Kofferraum und Annehmlichkeiten, die ein Pkw in voller Größe gemeinsam hat, einschließlich Bluetooth-Stereoanlage, Klimaanlage und Rückfahrkamera. Mit drei Rädern unterliegt es nicht den Crashtests, die die National Highway Traffic Safety Administration für straßenzulässige vierrädrige Fahrzeuge vorschreibt, verfügt jedoch über einen Sicherheitsgurt und einen integrierten Überrollbügel.

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Electra Meccanica Solo Ev Commuter

Sbarro 4 × 4

Wir wissen, dass Sie sich wahrscheinlich gerade am Kopf kratzen, um herauszufinden, was Sie gerade sehen. Das Konzept des Autos ist wahrscheinlich einfach – es ist ein Sechsrad, das für Offroad-Rennen gebaut wurde. Alles andere schreit jedoch nur „Quirk City“. Beginnen wir mit dem Design, das im Hinblick auf das Testen unserer Würgereflexe übrigens mit dem des neuen Sin S1 mithalten kann. Wie Sie zweifellos bemerkt haben, gibt es Ausschnitte im Metall in Form dieser massiven Räder, keine Fenster außer der Windschutzscheibe, einer riesigen Motorhaube und Rücklichtern, die aussehen, als gehörten sie zu einem Klassiker aus der Mitte der 50er Jahre.

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Sbarro 4 × 4

Jetstream SC250

Wenn Sie an Bord steigen, werden Sie die seltsamen Blicke vergessen. Der Innenraum ist einfach, mit klaren Linien und einer punktgenauen Fahrposition. Dieses frühe Auto ist auch erstaunlich gut zusammengeschraubt. Es fühlt sich mindestens so solide an wie ein Ariel Atom. Die gute Arbeit geht auf der Straße weiter. Die Traktion und der Grip sind reichlich vorhanden, und die gewichtige Lenkung, die sich anfangs bleihaltig anfühlt, wird beim Drücken lebendig, krümmt sich in den Händen, ohne sich zurückzulehnen, und ermöglicht es Ihnen, das Auto genau auf der Straße zu platzieren.

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Jetstream SC250

Bufori Geneva

Bufori Fast Fact Nummer 1: Der Bau eines Bufori Geneva dauert 9000 Mannstunden, und das nur, wenn Sie sich nicht für die bei chinesischen Kunden beliebten Teezubereitungsmaschinen und Aromatherapie-Infusoren im Fahrgastraum entscheiden. Zum Vergleich benötigt der durchschnittliche Toyota etwa 30 Mannstunden. Nun ja, guter Geschmack lässt sich nicht kaufen.

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Bufori Genf

Aston Martin Lagonda

Lagonda will die weltweit erste emissionsfreie Luxusmarke sein. Es wird das traditionelle Denken durcheinander bringen und die neuesten Fortschritte sowohl bei der Elektrifizierung als auch bei autonomen Fahrtechnologien voll ausnutzen, die die größte Revolution im Landverkehr seit der Erfindung des Autos darstellen. Lagonda wird zeigen, wie wahrer Luxus und modernes Design, weit davon entfernt, diametral entgegengesetzte Interessen zu sein, in völliger Harmonie existieren und die begehrtesten Eigenschaften des anderen verbessern können. So die Selbstbeschreibung von Aston Martin. Nunja, vielleicht sind wir einfach noch nicht soweit.

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Aston Martin Lagonda

Marcos Mantis XP

Der Marcos Mantis XP von 1968 sah bei seinem Debüt während des 24-Stunden-Rennens von Spa in Belgien ziemlich fehl am Platz aus. Dieses seltsame und eckige Tier, das von den kurvigen Fords, Porsches und Ferraris der späten 60er Jahre flankiert wurde, verkörperte die Hoffnungen eines britischen Boutique-Herstellers, der auf dem Markt für Hochleistungsautos um seinen Stand kämpfte. Der Mantis XP hat das Spa-Rennen aufgrund elektrischer Probleme nicht bestanden und wurde seitdem bis zu seiner jüngsten Wiederbelebung durch eine sorgfältige Restaurierung in Kalifornien zurückgestellt. Der Marcos Mantis XP von 1968 ist wirklich einzigartig und aufgrund seines seltsamen Designs eines der optisch auffälligsten Automobile, die wir 2010 gesehen haben.

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Marcos Mantis XP

Marcos Mantis M70

Man könnte fragen, wo das Design des Mantis schief gelaufen ist, aber es wird weniger Zeit brauchen, um zu antworten, wo es richtig gelaufen ist. Von vorne hat der Mantis eine vorübergehende Ähnlichkeit mit einem Sportwagen, obwohl er schjeinbar mit einem Beil und einem Vorschlaghammer angegriffen wurde. Die Sicht ist von hinten nur geringfügig besser, wo der Mantis wie ein Fastback-GT aussieht, der an einem Tumor leidet. Von der Seite sieht es nur verwirrend aus, aber es ist die Dreiviertelansicht von vorne, die das Auto in all seinem ästhetischen Horror zeigt.

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Marcos Mantis M70

Tirrito Ayrton R.

Wenn unbekannte Automarken Superautos vorstellen, werden die Leute darauf aufmerksam. Wenn dieselben Autohersteller Autos mit fragwürdigem Design enthüllen, bei denen mehr als eine Person einen schlechten Geschmack im Mund hat, werden die Bilder viral. Das neue Modell heißt Ayrton R und wird ein limitiertes Fahrzeug sein, das auf Anfrage von Hand gebaut wird für exklusive Kundschaft. Es gibt noch nicht viele Details zum Superauto, aber der wichtigste Aspekt wurde enthüllt. Der Ayrton R wird von demselben BMW M5-Motor wie die vorherige S-Version angetrieben und liefert insgesamt 627 PS. Damit sprintet dee 2.314 Pfund schwere Supersportwagen in nur 3 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde, während die Höchstgeschwindigkeit über 205 Meilen pro Stunde liegt. Killer-Spezifikationen, aber ein Gesicht, das nur sein Schöpfer lieben kann.

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Tirrito Ayrton R.

Jensen S-V8

Haben Sie jemals ein Auto gesehen, das so aussieht, als ob alle Karosserieteile von verschiedenen Autos stammen? Nun, jetzt haben Sie es, denn genau so sieht der S-V8 aus. Es ist, als hätte Jensen einfach einen Mitarbeiter mit einer Liste von Teilen auf einen Schrottplatz geschickt – ohne anzugeben, woher die Teile kommen müssen – und was auch immer er zurückbrachte, sie rasten an und das war’s. Meine Güte, es ist ein schrecklich aussehendes Teil.

Jensen

Jensen S-V8

Bugatti 101 Exner Ghia

Von hinten scheint an der Art und Weise, wie dieser Bugatti aussieht, nichts besonders Falsches zu sein. Es mag so aussehen, als wäre es eher schwimmend als fahren. Bis du es von vorne betrachtest … Mit seinen Augen, die so weit in den Hinterkopf gesunken sind, sieht es so aus, als wäre es von einer Krankheit heimgesucht worden und infolge der Krankheit völlig abgemagert. Was für ein schrecklicher Ausdruck! Dieses Auto hat sich eindeutig die Ehre verdient auf unsere Liste zu kommen.

Screenshot 1

Bugatti 101 Exner Ghia

Toyota Mirai

Der Mirai ist eine Art Auto, das aussieht, als würde es in eine mittelalterliche Freakshow gehören. Als ob es einer Reihe von brutalen medizinischen Experimenten unterzogen worden wäre oder etwas getan hätte, bei dem König Joffrey es heftig bestrafen musste, was zu einer irreversiblen Gesichtsentstellung führte. Der Mirai hat jedoch einen einlösenden Faktor: Er zeigt die größte Quelle zukünftiger Nachhaltigkeit, da er mit Wasserstoff betrieben wird.  Aber es gibt absolut keine Entschuldigung für Toyota, so ein hässliches Auto zu produzieren.

Mirai

Toyota Mirai

Mitsuoka Nouera

Wenn Sie es schaffen sollten, den Namen dieses Autos auszusprechen, dann sind sie auf jeden Fall etwas Besonderes. Aber was noch schlimmer ist als der Name, ist das Aussehen. Wenn Sie eine hässliche Person nehmen und ihr die Nase abschneiden würden, hätten Sie eine Nouera. Es ist ein Styling-Merkmal, das mit dem Edsel Corsair geteilt wird – von dem viele glauben, dass es eines der hässlichsten amerikanischen Oldtimer ist, die jemals hergestellt wurden. Es ist absolut schrecklich!

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Mitsuoka Nouera

Aston Martin Lagonda Shooting Brake

Der Aston Martin Lagonda der 70er Jahre war ein verabscheuungswürdiges Auto. Diese groteske, gequetschte und schräge Haltung ließ es so aussehen, als wäre es ein Leichenwagen für Menschen, die durch eine Dampfwalze den Tod erlitten hatten. Glücklicherweise wurde nur ein Modell dieses Autos jemals kreiert, sodass es eine unendlich kleine Chance gibt, dass Sie jemals das Missfallen haben werden, eines in Wirklichkeit zu sehen.

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Aston Martin Lagonda Shooting Brake

Mitsuoaka Orochi

Wenn Sie genug über Autos wissen, oder sogar ein bisschen wie ein Freak sind, wenn es um Autos geht, dann haben Sie wahrscheinlich auf dieses Auto in dieser Liste gewartet. Das Mitsouka Orochi sieht wirklich furchtbar schrecklich aus. Es ist jedoch nicht so, dass es durch einen Unfall so entstanden ist, sondern das Design war eindeutig beabsichtigt. Für uns sieht es nach einer Art Monstrosität aus, die auf jeden Fall Geschmackssache ist.

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Mitsuoaka Orochi

Ford Edsel

Nur wenige Autos waren schlimmer als dieses. Der Ford Edsel, ein legendärer Flop der 50er Jahre, “war eines dieser hässlichen Entenküken, die nie eine Schwanenphase hatten”, so die New York Times. Ford investierte anscheinend rund 250 Millionen US-Dollar in den unverwechselbaren Edsel, aber die Veränderung des Verbrauchergeschmacks bedeutete, dass die Käufer diesen auffälligen Kreuzer wenig liebten. Eines der am meisten bösartigen Designmerkmale? Der Kühlergrill, der “Vergleiche mit einem Oldsmobile gezogen hat, der eine Zitrone, einen Toilettensitz und andere gröbere Bilder saugt”, bemerkt die Washington Post.

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Ford Edsel

Toyota Prius

So allgegenwärtig der Toyota Prius heute ist, so wenig hat er den Designfans im Automobilbereich zu schaffen gemacht. Der Tiefpunkt für diesen Hybrid? Eine Neugestaltung von 2015, die heute noch auf den Losen der Händler steht, ließ das ohnehin schon skurrile Fahrzeug ein wenig wie ein Außerirdischer aussehen. Natürlich, wenn Sie nett sind – laut TopSpeed sieht dieser Toyota aus wie “ein doppelkinniger, wütender Guppy, der Ihr Gesicht essen will”.

Toyota

Toyota Prius

Ford Taurus

Warum mit Erfolg herumspielen? Das ist die Moral der Geschichte für Ford, bei der die Verkäufe nach der Neugestaltung des beliebten Taurus im Jahr 1996 mit Ovalen – vielen Ovalen – zurückgingen und einen seltsamen Effekt erzielten, der vielleicht am besten mit einem zerquetschten Marshmallow auf Rädern vergleichbar ist. Road and Track nennt den Taurus der dritten Generation sogar “das traurigste Auto, das jemals gebaut wurde”, und stellte fest, dass Ford im Limousinensegment nie wieder ernsthaft an den Start ging.

Ford Taurus

Ford Taurus

Plymouth Fury

Gehen Sie langsam von diesem klassischen Kreuzer zurück und niemand wird behandelt. Der Plymouth Fury von 1961 hat seine eigenen Interessenenden Namen mit einem wirklich vertraschen aussehenden Front-End-Gesicht alle Ehre. Es war “nicht die einzige gerunzelte Stirn, die 1961 in den USA aus den Ausstellungsbereichen blickte. Aber es war die Ansicht, die Wahrnehmung die größten Albträume erhalten”, schreibt Curbside Classic.

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Plymouth Fury

Nissan Cube

Nissan wollte immer, dass seine eckige Cube-Frequenzweiche auffällt, aber am Ende sah er aus den falschen Gründen gut aus. Die Los Angeles Times nannte es eine “lufthassende Schachtel hässlicher … eine Travestie, ein Spott, eine bösartige Parodie der Autoaerodynamik”. Nissan gab sogar zu, dass das Design auf der Idee einer “Bulldogge mit Sonnenbrille” aufgebaut war – aber wie sich die Times fragt: “Welches Ende trägt die Sonnenbrille?”

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Nissan Cube

1946 Crosley CC

Crosleys Miniaturautos erwiesen sich während der Gasrationierung des Zweiten Weltkriegs als beliebt, und als der Frieden wieder gekommen war, waren sie mit einem neuen Auto namens CC fertig. Es war eines der ersten Serienautos, das ein plattenförmiges Design ohne Trittbretter verwendete, und ein Blick lässt Sie sich fragen, wie sich der Trend jemals durchgesetzt hat. Mit seinem gequetschten Gesicht und den untergroßen Rädern sah der Crosley eher wie ein Spielzeug als wie ein Auto aus.

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1946 Crosley CC

1951 Allard P2 Safari

Es gibt ein paar Dinge im Leben, die wir einfach nicht um den Kopf wickeln können, und dies ist eines davon: Wer hielt es für eine gute Idee, die Vorderseite eines Sportwagens auf die Rückseite eines Holzwagens zu pfropfen? Der britische Autohersteller Allard hat es getan, und die Ergebnisse sind genauso abstoßend, wie man es erwarten könnte. Die Produktionsschätzungen für diesen von Ford angetriebenen Schandfleck liegen zwischen 10 und 13, von denen bekannt ist, dass fünf existieren.
1951 Allard P2 Safari

1951 Allard P2 Safari

1958 Ford Thunderbird

Das Jahr 1958 war ein schlechtes für das Styling bei FoMoCo, und der Thunderbird ist möglicherweise das am meisten geschädigte Opfer. Wir alle wissen, wie der Thunderbird von 1955 aussah – ein sauber gestalteter zweisitziger Roadster, der erfrischend frei von Chrom-Gew-Gaws war. Ford beendete dies vorübergehend im Jahr 1958 und ersetzte das Original durch dieses übergroße, überverzierte viersitzige Schlockmobil, das praktisch mit einem Überschuss aus den 1950er Jahren tropfte. Der Umsatz stieg, was nur beweist, dass Geschmacklosigkeit keine zeitlichen Grenzen kennt.

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1958 Ford Thunderbird

1958 Subaru 360

Der Subaru 360 wurde nach strengen japanischen Kei-Standards gebaut, die seine Abmessungen und Motorgröße einschränkten. Wir können nichts in den Vorschriften finden, das besagt, dass ein Auto abscheulich anzusehen ist, aber um fair zu sein, unser Japanisch ist ein bisschen verrostet. Nur wenige Kei-Autos der späten 50er und frühen 60er Jahre sehen gut aus, aber der 360 ist einer der hässlichsten, die jemals hergestellt wurden. Als Subaru ’68 begann, das Auto in die USA zu importieren – sein Styling blieb unverändert -, wurden Werbespots produziert, die es als “billig und hässlich” bezeichneten.

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1958 Subaru 360

1961 Citroen Ami

Wir erwarten seltsame Designs aus Frankreich, aber der Ami (“Freund”) könnte ein Schritt zu weit sein. Der Ami 6 war das erste Auto, das nicht runde Scheinwerfer verwendete, und ja, wir können die wellige Front-End-Behandlung irgendwie ausgraben. Die rückwärtige Heckscheibe war sicherlich nicht nur Citroen vorbehalten. Mercury, Lincoln und der Ford Anglia benutzten es ebenfalls – aber in Kombination mit der abgewinkelten B-Säule sieht der Ami so aus, als würde sein gesamtes Gewächshaus in einer steifen Brise zurückgeweht.

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1961 Citroen Ami 6

1965 Rambler/AMC Marlin

Viele Leute lehnen den Marlin als eine schlecht ausgeführte Abzocke des Fastback Dodge Charger ab, aber tatsächlich schlug der Marlin den Charger um ein Jahr auf den Markt – aber während der Charger die richtigen Proportionen hatte, verstand Marlin von American Motors sie völlig falsch. Was am Marlin bemerkenswert ist, ist nicht nur, dass er hässlich ist, sondern dass er aus jedem Blickwinkel hässlich ist. Es gibt einfach keinen Standpunkt, von dem aus dieses Auto gut aussieht.

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1965 Rambler/AMC Marlin

1968 Lombardi Grand Prix

Sie hätten sich möglicherweise kein italienisches Auto auf dieser Liste erwartet. Auch wir selbst verstehen noch immer nicht ganz wie die Italiener so ein schlecht proportioniertes Auto entwickeln könnten. Es ist uns wirklich ein Rätsel! Dieser merkwürdige kleine Sportwagen stammt tatsächlich aus demselben Land, das uns Battista Farina, Giorgetto Giugiaro und Gina Lollobrigida gegeben hat. Obwohl wir uns mit seinem 843 ccm großen 47-PS-Fiat-Motor nicht vorstellen können, dass er überhaupt sehr sportlich war.

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1968 Lombardi Grand Prix

1974 AMC Matador

Der Matador wurde eindeutig als amerikanische Interpretation der klassischen europäischen Sportcoupes entworfen, und dennoch ist er der vollendete hässliche Amerikaner: Fett, übertrieben, faul und verdammt stolz darauf. Der unbeholfen bauchige Körper beherbergt mechanische Teile der dicksten und fadesten Art: Pushrod V-8, automatische Säulenschaltautomatik, lebende Achse mit Blattfedern. Alles, was mit dem amerikanischen Autodesign der 1970er Jahre nicht stimmte, ist in diesem Clunker von Kenosha verpackt, und der traurige Teil ist, dass er tatsächlich für sein Design gelobt wurde.

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1974 AMC Matador

1975 Triumph TR7

Der Triumph TR7 war ein britischer Sportwagen, der auf den amerikanischen Markt ausgerichtet war, und die Geschichte besagt, dass seine dicken Dachsäulen und Schlitzfenster im Vorgriff auf US-amerikanische Überschlagsstandards entworfen wurden, die nie umgesetzt wurden. Richard Porter, Autor von Sniff Petrol und ehemaliger Chefautor von “Top Gear”, vermutete, dass die Strategie von British Leyland darin bestand, ein Auto zu bauen, das so hässlich war, dass der Boden es abwehren würde. Glücklicherweise rosteten die meisten TR7 schnell, bis sie ihre strukturelle Integrität beeinträchtigten, und ersparten zukünftigen Generationen den Anblick dieses schrecklichen Triumphs.

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1975 Triumph TR7

1976 Rolls-Royce Camargue

Bei der Einführung der Camargue pries Rolls-Royce die achtjährige Entwicklung seines innovativen automatischen Klimatisierungssystems auf zwei Ebenen. Anscheinend haben sie so viel Zeit mit der Klimaanlage verbracht, dass sie das Außendesign vergessen haben. Rolls hat das Design an Pininfarina verkauft, das nach dem Zweiten Weltkrieg einige Ressentiments beherbergt haben muss, denn was sie zurückgeschickt haben, war genau das. Vorne ersetzt der Camargue die klassische Rolls-Fassade durch einen dummen Blick mit großen Augen, während das Heckdesign vom zeitgenössischen Ford Escort auf dem europäischen Markt inspiriert zu sein scheint.

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1976 Rolls-Royce Camargue

1989 Alfa-Romeo SZ

Wenn es um italienische Autos geht, ist schönes Design fast eine Selbstverständlichkeit – wie zum Teufel ist das also passiert? Mit seinen flachen Zügen, ungeraden Proportionen und einer merkwürdigen Änderung des Gürtellinienwinkels vor und hinter der B-Säule scheint der Sprint Zagato eher ein Lego-Modell als ein echtes Auto zu sein. (Sogar die Räder sehen aus wie Lego-Teile.) Es ist fast so, als hätte jemand versehentlich den Prototyp in einen Verdichter gesteckt und den Schalter gedrückt, bevor er seinen Fehler bemerkte, und anstatt ihn zu beheben, brachte er den teilweise zerquetschten Alfa in Produktion.

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1989 Alfa-Romeo SZ

1996 Ssangyong Korando

Das Design der hässlichsten Autos der Welt schien für einen Großteil der neunziger Jahre Südkoreas nationaler Zeitvertreib zu sein, obwohl die Exportmärkte oft von den ungeheuerlichsten visuellen Sünden verschont blieben. Nicht so beim Ssangyong Korando, der wie ein misslungenes Laborexperiment nach Europa floh. Von vorne ähnelt dieser klobige Offroader einem Jeep Wrangler, der einen Kampf mit einem Taffy Puller verloren hat. Von hinten sieht es aus wie ein Geo Tracker, der Zombie-Kontaktlinsen trägt. Das Modell hatte einen unbestreitbaren Nachteil für seine Besitzer: Sie mussten ihn sich jeden Tag ansehen.

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1996 Ssangyong Korando

2008 Mitsuoka Galue

Mitsuoka ist ein japanisches Unternehmen, das versucht, moderne japanische Autos mit klassischen britischen Stilelementen der 1950er Jahre zu versehen, und Sie müssen sich die Autos nicht ansehen, um zu wissen, was für eine lächerlich schlechte Idee das ist. Die Sportwagen sind nicht schrecklich, wie Sie hier sehen können – tatsächlich hat der Rockstar eine alte Corvette-Atmosphäre, die irgendwie cool ist -, aber die Limousinen sind eine Horrorshow, wie die Galue zeigt. Warum sollte jemand dies mit einem schönen Auto wie dem Infiniti Q70 machen?

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2008 Mitsuoka Galue

2014 Jeep Cherokee

Wir hatten viele Vermutungen darüber, was mit Jeeps erstem SUV auf Fiat-Basis schief gehen könnte, aber niemand ahnte, dass das Design das Problem sein würde – und dennoch fiel der kollektive Kiefer der Automobilwelt zu Boden, als Jeep dieses kinnlose Wunder mit mehreren Zähnen einführte auf der New York Auto Show 2013 und nicht aus den richtigen Gründen. Es stellte sich allerdings heraus, dass es überhaupt nicht schlecht gefahren ist – es war das erste einer Reihe überraschend leistungsfähiger Offroad-Crossover von Jeep.

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2014 Jeep Cherokee

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